Vorträge in 2026


 

Aufgrund der beginnenden Umbauarbeiten in der Langen Gasse 7 finden die Veranstaltungen im Erdgeschoss der St. Alban Anlage 64 statt.


Medizin gelingt im Team – wenn Zusammenarbeit mehr ist als Koordination

Moderne Medizin ist Teamarbeit. Doch Interprofessionalität entfaltet ihr Potenzial nicht automatisch – sie wird erst dann zur echten Chance, wenn Kommunikation gelingt und eine gemeinsame Ausrichtung entsteht.

 

In diesem Vortrag geht es um die Frage, wie Zusammenarbeit zwischen Berufsgruppen lebendig, wirksam und sinnstiftend gestaltet werden kann. Denn dafür braucht es mehr als Strukturen: Es braucht soziale Werkzeuge, innere Entwicklung und Teamreife.

Zentrale Voraussetzungen für gelingende Zusammenarbeit sind gemeinsam erlebte Zeit, echte Begegnung auf Augenhöhe und die Möglichkeit, sich als ganzer Mensch mit den eigenen Fähigkeiten einzubringen. Wenn Teams darüber hinaus von einem gemeinsamen Sinn getragen sind – einem Ziel, das sich weiterentwickeln darf – entsteht eine Form der Zusammenarbeit, die nicht nur effizient ist, sondern auch erfüllt.

 

Der Vortrag lädt dazu ein, Interprofessionalität neu zu denken: als Entwicklungsraum für Menschen, Teams und eine Medizin, die wirklich verbindet.

Freitag, 12. Juni 2026, 18:00 Uhr

Ort: St. Alban Anlage 64

 

Der Vortrag wird gehalten von Philipp Busche, Chefarzt für Innere Medizin an der Klinik Arlesheim.

 

Der Eintritt ist frei. Zur Deckung der Unkosten und für die Umbauphase werden Spenden erbeten.


Goethe zwischen Ost und West

Oder: Goethe's Ginkgo-Blätter: eine Umarmung zweier Welten

Der Abend lädt dazu ein, Johann Wolfgang von Goethe neu zu entdecken:

als Dichter, Denker und Weltbürger, der sich lebenslang mit seinem ganzen Menschsein in tiefem Ernst und lebendiger Faszination der Dichtung des Orients und dem Islam zuwandte.

 

Jenseits von Klischees und politischen Vereinnahmungen soll sein Geist als Brückenbauer erfahrbar werden:

in einer akademisch fundierten Reflexion und einer sinnlich-poetischen Begegnung mit seinem West-östlichen Divan, die zugleich neue, befreiende Perspektiven auf unsere eigene krisenhafte Gegenwart eröffnen.

Freitag, 14. August 2026, 18:00 Uhr

Ort: St. Alban Anlage 64

 

Der Vortrag wird gehalten von Abdul Kerim Köse, Sprachgestalter und Schauspieler (seit 2021 Studium der Bühnenkunst amwort). Seine Liebe zur Poesie fand er durch Goethes «Die Leiden des jungen Werthers» und widmet sich seither der Kunst der Sprache.

 

Der Eintritt ist frei. Zur Deckung der Unkosten und für die Umbauphase werden Spenden erbeten.


Selbsterkenntnis wird Welterkenntnis - Aussenwelt und Innenwelt im Dialog

Betrachtungen zu den Goetheanum-Glasfenstern Teil 3

Der ästhetische Zustand, in dem der Mensch seine kreative Freiheit erleben kann, wird auch als Meditation bezeichnet.

 

In der Meditation offenbart sich die Welt als Dialog zwischen Innenwelt und Aussenwelt.

 

Vom Roten Fenster teilt sich ein Weg in drei Pfade. Ein Pfad geht geradeaus, zwei weitere gehen vom Süden nach Norden und Norden nach Süden.

 

Der erste Schritt führt vom Roten Fenster in den Saal zu den Grünen Fenstern - Leichte und Schwere oder Licht und Finsternis. Der dritte Pfad geht unsichtbar durch die Mitte.

Freitag, 18. September 2026, 19:30 Uhr

Ort: St. Alban Anlage 64

 

Der Vortrag wird gehalten von Alexander Höhne, ehemaliger Präsident des Hausvereins Lange Gasse 7-9. 

 

Der Eintritt ist frei. Zur Deckung der Unkosten und für die Umbauphase werden Spenden erbeten.


Der Kosmos gibt uns die Kräfte zum Denken und Wollen

Betrachtungen zu den Goetheanum-Glasfenstern Teil 4.

Die Fortsetzung des Dialogs zwischen Innenwelt und Aussenwelt, die in den grünen Fenster anhand von Leichte und Schwere konkreter wurden, zeigt sich in den blauen Fenstern anhand von Denken und Wollen.

 

Die Wege vom roten Fenster zu den grünen Fenstern kreuzen sich nun mit dem mittleren Weg von Süden nach Norden und von Norden nach Süden.

 

Der “grünen Schwelle” des vegetativen Lebens folgt nun die “blaue Schwelle” der dynamischen Astralwelt. In dieser wirkt der Mensch als Denkender und Wollender selbstbestimmt.

 

Freitag, 13. November 2026, 19:30 Uhr

Ort: St. Alban Anlage 64

 

Der Vortrag wird gehalten von Alexander Höhne, ehemaliger Präsident des Hausvereins Lange Gasse 7-9. Der Eintritt ist frei. Zur Deckung der Unkosten und für die Umbauphase werden Spenden erbeten.



Was ist in der Zukunft geplant?

Schon jetzt entwickeln Initiativträger*innen verschiedene Angebote in den sieben Tätigkeitsfeldern Geburt, Herberge, Familienmedizin, frühe Kindheit, Veranstaltungen, Gastronomie und Sterbebegleitung.
 
Damit die neuen Angebote ab 2027 in das Haus einziehen können, will der Hausverein Lange Gasse 7-9 das Gebäude umbauen und teilsanieren. Der Hausverein ist gemeinnützig anerkannt und auf Spenden angewiesen.
 
Die Kosten sind noch nicht gedeckt für die notwendige Renovierung (u. a. Lift, Böden, Decken, Türen etc.) und Teilsanierung (u. a. Dach, Kanalisation und feuchte Räume im Untergeschoss) sowie die Umbaumassnahmen für die jeweilige Nutzung.
Der Zweck des Hausvereins ist «die Trägerschaft eines sinnstiftenden Begegnungsortes, der soziale, kulturelle, pädagogische, therapeutische und medizinische Tätigkeitsfelder im Sinne der Anthroposophie vereint und verbindet».
Wir hoffen daher auf Ihre finanzielle Unterstützung und sind dankbar über jede Spende für den Umbau!
Nur dank der Hilfe von vielen Menschen ist die Entwicklung des sinnstiftenden Begegnungsortes möglich. Wir freuen uns auf die Begegnungen mit Ihnen bei der nächsten Veranstaltung!